Hat die Fußballweltmeisterschaft für die Straßenkinder positive oder negative Auswirkungen?

Straßenkinder verbringen eine gewissen Zeit auf der Starße, schlafen jedoch meist zu Hause, wo sie auch bestimmte Tätigkeiten verrichten. Sie verrichten dort auch viele Tätigkeiten, gehen aber nicht zur Schule, sonder streifen auf öffentlichen Plätzen umher, wo sie versuchen Geld aufzutreiben. Kriminalität gehört zu ihrem Alltag und Vergewaltigungen und Drogenhandel sind auch nicht selten; sie sind physischer, verbaler und psychischer Gewalt ausgesetzt.

Zur Weltmeisterschaft werden sie von der Polizei von den Straßen geholt und in sogennante Auffanghäuser gebracht, damit sie weder Touristen oder Fehrnseh - Teams sie sehen oder sogar filmen können. Doch wird sich etwas an ihrer Situation ändern, können ihnen die Auffanghäuser für und in der Zukunft helfen? Wohl eher nicht da sie nach der WM wieder entlassen werden und ihren Weg alleine und ohne Hilfe weiter gehen müssen, da sie nur während den Fußballspielen von der Straße geholt werden sollen, damit alle sehen können das in Brasilien alles in Ordnug ist und man niemanden Vorwürfe machen kann.

Eigentlich sollten die Kinder dies nicht mit sich machen lassen, einfach von der Straße "gekehrt" zu werden, damit niemand sieht, wie sie leiden müssen, aber die Meisten sind wahrscheinlich glücklich wenigstens für eine Zeit gut versort zu sein. Danach wird alles sein wie früher: Armut, viel Kriminalität, schwierige Wohnverhältnisse, Alkohol- und Drogenkonsum, sowie Verkauf.

Zur WM ist die Gefahr für zehntausende Kinder größer, ausgenutzt oder missbraucht zu werden, obwohl sie nach den Menschenrechten (Art. 3), die jedem zu stehen, Sicherheit gewähleistet bekommen sollten. Um dagegen etwas zu unternehem unterstützt UNICEF Schweiz Programme, die auch in der Zukunft weiter helfen sollen. Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagnen, Ausbildung von zusätzlichen Sozialarbeitern, Ausbau von Drop - in Zentren für Straßenkinder, sollen zu diesem Ziel führen und auch nach den Spielen, im Gegensatz zu den Auffanghäusern, für die Kinder erhalten bleiben und ihnen eine echte Zukunftschance geben.

Auch das Programm "A chance to play" sorgt für ihre Zukunft: Das Kinderhilfswerk terre des hommes und Volkswagen sammeln Geld, mit dem sie Sport- und Spielangebote zu finanzieren. Denn Sport ist gut für die Gesundheit und fördert die Fairness, Solidarität und das Gemeinschaftsgefühl, welches sie mit in die Zukunft nehmen können. Das Recht auf Sport haben sie nämlich, festgeschrieben im Artikel 31 der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen, was ihnen meistens doch verwehrt wird.

Meiner Meinung nach ist es für die Kinder, die an einem dieser Projekte teilnehmen können eine Chance (auch aus der Kriminalität rauszukommen), aber die, die diese Möglichkeit nicht haben fällt es eher schwer zur Last. Es wird viel mehr Kriminalität, Missbrauch und Drogehnhandel geben, als ohne Weltmeisterschaft. Außerdem sollten Hilfsorganisationen auch zur Hilfe kommen, wenn nicht gerade eine Weltmeisterschaft oder ähnliches ansteht...

2.6.14 18:23

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